Geodatenverarbeitung (GIS)

Datengestützte Analyse und Visualisierung räumlicher Zusammenhänge

Die Beschaffung, Aufbereitung und Weiterverarbeitung von Geodaten ist ein zentraler Bestandteil jeder Klimaanalyse. Wir führen Raster- und Vektordaten aus unterschiedlichen Quellen zusammen, darunter beispielsweise ATKIS, CORINE Land Cover, Urban Green Eye, Klimaatlas-Daten, Luftbilder, digitale Gelände- und Oberflächenmodelle sowie weitere kommunale oder frei verfügbare Datengrundlagen. Diese Daten werden geprüft, vereinheitlicht, räumlich verschnitten und für die nachfolgenden Analysen vorbereitet.

Auf dieser Grundlage lassen sich räumliche Zusammenhänge systematisch auswerten und in belastbare Planungsgrundlagen übersetzen. Dazu gehören logische Operationen, automatisierte Klassifizierungen, etwa für die Erstellung von Klimatopkarten, sowie differenzierte Bewertungen für Planungshinweiskarten. Neben geografischen Basisdaten können hierbei auch Simulationsergebnisse wie PET, Lufttemperatur, Windverhältnisse oder Kaltluftströmungen integriert und mit bestehenden Stadt-, Freiraum- und Nutzungsstrukturen überlagert werden.

Die Geodatenverarbeitung ermöglicht es, komplexe klimatische und räumliche Informationen nachvollziehbar darzustellen und gezielt für planerische Fragestellungen nutzbar zu machen.

Alle Karten werden in einem einheitlichen Layout mit Plankopf, Legende und klarer grafischer Darstellung ausgegeben. Darüber hinaus enthalten sie alle relevanten Angaben zu den verwendeten Quelldaten, zur simulier­ten Rasterweite, zum Referenzkoordinatensystem, zum Erstelldatum, zur Programmversion sowie zu weiteren methodischen Grundlagen. Bei Bedarf können die erzeugten Geodaten zusätzlich digital zur Weiterverarbeitung bereitgestellt werden, etwa als GIS-kompatible Layer, Rasterdaten oder tabellarische Auswertung.